
SPD Intervention zum Ausbau der L 278 zeigt Erfolg.
SPD-Friesenhagen
Allgemein

SPD Intervention zum Ausbau der L 278 zeigt Erfolg.
Intervention der SPD Friesenhagen erfolgreich - L278 wird nachgebessert.
Pressetext:
Mitglieder der SPD Friesenhagen und SPD Landtagskandidat Dr. Matthias Krell hatten bei der Besichtigung des Ausbaus der L 278 die zu weichen Bankettstreifen bemängelt sowie fehlende Sicherungsmaßnahmen in Form von Mittelstreifen und Schutzplanken.
„Insbesondere sind die Bankettstreifen, die bei der eh schmalen Straße teils mit befahren werden müssen, viel zu weich“. so die Genossen in Ihrer Beschwerdeführung an den LSV. Ein schwerer Unfall auf der ertüchtigten Landstraße hatte Kritik an den Straßensicherungsmaßnahmen hervorgerufen, die Presse berichtete darüber.
Wie der Landesbetrieb Straßen und Verkehr Koblenz jetzt schriftlich mitteilte, werden nun diese erforderlichen Nacharbeiten an der Standfestigkeit der Bankette, sowie die Schutzblanken im Kurvenbereich und eine Mittelmarkierung kurzfristig durchgeführt.
Die bauausführende Firma hat, laut LSV, einen entsprechenden Auftrag zur Nachbesserung der Bankette erhalten. „Wir sind froh das durch unsere Intervention nun eine Verbesserung der Sicherungsmaßnahmen am Ausbauzustand der L 278 erzielt werden konnte“, konstatieren die Sozialdemokraten aus Friesenhagen
Hier die SPD Aufforderung an den LSV zur Stellungnahme bzw. Nachbesserung
Betreff: Schwerer Unfall - Starke Kritik an Straße L278
Friesenhagen den 09.12.2005
An Herrn Straßenbaudirektor Peter Moritz
LSV Koblenz
Sehr geehrter Herr Moritz,
der Ausbau ( Deckensanierung) der L278 in der Gemeinde Friesenhagen ist fast abgeschlossen, das die Landstraße nun eine Ertüchtigung erfahren hat, darüber sind sich alle klar, können wir nur froh sein. Das aber bei diesem Hocheinbau ein erhebliches zus. Gefahrenpotenzial entstanden ist zeigt sehr eindeutig dieser Unfall. Bilder und den ges. Bericht können Sie sich anschauen unter der www.oberberg-heute.de/?pid=3326
Bei einem Ortstermin, siehe Pressebericht Anhang, hat die SPD Friesenhagen die noch fehlenden Leitplanken und die sehr risikohaften Bankette bereits öffentlich bemängelt.
Dieser Tatsache, das ein erhebliches zus. Gefahrenpotenziall durch die Baumaßnahme entstanden ist, Rechnung tragend möchte ich mich heute an Sie wenden mit der bitte um eine Information was der LSV gedenkt hier an Änderungen (Gefahrenminderung ) zu schaffen.
Durch den Hocheinbau sind die Straßenränder/Böschungen ebenso hoch geworden. Die Bankette sind "extrem weich", kommt ein Fahrzeug auch aufgrund eines Begegnungsverkehrs ( an der Straßenbreite ist leider nichts zu ändern) von der Fahrbahn ab, auf die "extrem weichen" Bankette, so sind derartige Unfälle als Folge durchaus auch weiterhin möglich, denkbar und schlimmer noch wahrscheinlich.
Hier muß der Straßenbaulasträger aktiv werden.
Fragen:
Was kann der LSV an einer Verkehrsicherung an den Banketten tun ?
Sind Leitplanken geplant ?
Sind Mittelstreifen geplant als zus. Sicherung/Orientierung für den Verkehr?
Desweiteren möchten wir eindringlich darauf Hinweisen, siehe auch unser Pressebericht, das wir der Meinung sind das die Bankette viel zu weich ( beim betreten als Person brechen die Bankette flächig weg, geschweige dann mit einem Autoreifen) sind und bereits "durchpflügt" wurden, und somit Nachgearbeitet werden müßten.
Ggf. sollten diese erweitert und verdichte bzw. verfestigt werden um diese "erheblich Gefahrenquelle" zu mindern.
Wie ist die techn. Meinung aus Ihrem Hause hierzu ?
Ist der Einbau der Straßenbankette den Vorschriften entsprechend durchgeführt worden?
Was gibt es für Möglichkeiten der Gefahrenminderung?
Zu den oben gestellten Fragen erbitte ich eine schriftliche Auskunft aus Ihrem Hause.
Ich verbleibe
mit freundlichen Grüßen
SPD Friesenhagen
Norbert Klaes
Blumenberg 6
51598 Friesenhagen
Anlage: Pressebericht mit Bild
Hier die Stellungnahme des LSV zur Nachbesserung
Landesbetrieb Straßen und Verkehr Koblenz, Postfach 20 14 53, 56014 Koblenz LANDESBETRIEB STRASSEN UND VERKEHR KOBLENZ
Herrn
Norbert Klaes
SPD Friesenhagen
Blumenberg 6
51598 Friesenhagen
Datum: vom 19.12.2005
(bitte stets angeben) Unser Zeichen: A-0/110
L 278 Deckensanierung bei Friesenhagen
Sehr geehrter Herr Klaes,
sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die Bereitstellung des Presseartikels der SPD.
Die Einschätzung zu dem Bankett an der L 278 teilen wir und haben diese Kritik an die ausfüh-rende Firma weiter gegeben. Wir haben die Firma aufgefordert, nach Abschluss der Baumpfle-gearbeiten die Bankette kurzfristig zu überarbeiten und entsprechend der Ausschreibung stand-fest auszubilden. Um die von Ihnen angesprochene Gefahrenstelle nicht zu erzeugen, war die Anhöhung der Bankette in der Ausschreibung enthalten. Stabile Bankettstreifen sind, wie Sie auch ausführen, wichtig, da sie ggf. im Begegnungsverkehr befahren werden müssen.
Eine Verbreiterung der Straße war nicht geplant, da hierfür ein zeitlich aufwendiges Baurechts-verfahren nötig gewesen wäre und man kurzfristig, die sehr schadhafte Straße erneuern wollte.
Die nach der Fertigstellung der Baumaßnahme aufgebrachte Randmarkierung entspricht den Richtlinien. Für den Kraftfahrer ist so erkenntlich, dass hier schmale Verhältnisse vorherrschen und gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich ist.
Die fehlende Mittellinie kann daher nicht ursächlich mit dem Unfall in Verbindung gebracht wer-den, denn durch eine Mittellinie wird dem Kraftfahrer immer eine ausreichende Breite angedeu-tet, während er ohne Mittelmarkierung durch die Randlinien in die Fahrbahnmitte geleitet wird.
Festzuhalten ist aber, dass in der Vergangenheit der ausgebaute Abschnitt mit einer Mittelmar-kierung ausgestattet war. Daher fand ein Ortstermin mit der Kreisverwaltung Altenkirchen, der Polizeiinspektion Betzdorf und der Straßenmeisterei Betzdorf statt. Dabei wurde einvernehmlich festgelegt, dass wieder eine Mittelmarkierung auf die Landesstraße 278 aufgebracht werden soll. Voraussetzung ist die oben angesprochene Stabilisierung der Bankette.
Bei dem angesprochenen Ortstermin wurde auch die Anbringung von Schutzplanken entlang der Ausbaustrecke überprüft. Man war einig, dass im Bereich der Kurve bei Wassermühle und entlang des nahe gelegenen Bachlaufs Schutzeinrichtungen angebracht werden sollen.
Aufgrund der bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h kann in den übrigen Bereichen gemäß Richtlinie für passive Schutzeinrichtungen auf die Anbringung von Schutzplan-ken verzichtet werden.
Wir sind bemüht, in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Verkehrsbehörde die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit kurzfristig umzusetzen und werden ihre Wirkung weiterhin beobachten.
Wir hoffen, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Peter Moritz