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SPD-Friesenhagen

Reiterhof Gösingen Tempo 100 km/h

Allgemein

Mitten durch den Reiterhof führt eine Kreisstraße, mit Tempo 100 km/h, einmalig in Rheinland Pfalz.

Friesenhagen/Gösingen:

Mitten durch den behördlich genehmigten Reiterhof in Gösingen führt eine Kreisstraße, soweit so gut kann man denken, aber dort ist Tempo 100 erlaubt. Die SPD Friesenhagen hat sich kürzlich zusammen mit dem Landratskandidaten Frank Hasselbach und dem Landtagskandidaten Dr. Matthias Krell die Sorgen, Nöte und Befürchtungen des Betreibers Manfred Koch angehört. Es ist unumgänglich, dass man vom Stall, der sich auf der einen Seite der Straße befindet, zur Reithalle und zu den Weiden, die auf der anderen Seite der Straße liegen, über die besagte Kreisstraße gelangen muss. Pferde können bekanntermaßen noch nicht fliegen und müssen so über die Straße getrieben oder geleitet werden. Es ist allerdings für den SPD Ortsverein, für Frank Hasselbach und Dr. Matthias Krell nicht nachvollziehbar, dass angeblich keine Geschwindigkeitsreduzierung von Tempo 100 km/h möglich sein soll.
Beide Kandidaten sagten prompt dem Betreiber Ehepaar Koch zu, sich zu informieren und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.

„Schließlich ist der Reiterhof mittlerweile europaweit bekannt, und für das Wildenburger - Land nicht nur ein Wirtschaftsbetrieb, sondern auch ein teil eines touristischen Konzeptes das langsam zu wachsen beginnt“, kommentiert Dr. Mattias Krell die Situation.
Da der Reiterhof Gösingen unmittelbar an der Abzweigung der K 134 von der L 278 liegt und man dort eh mit einem Fahrzeug beim abbiegen stehen bleiben muß liegt eine erhebliche Tempobegrenzung dieses Reiterhof - Teilstücks ( eine Reduzierung auf Tempo 30 ist wünschenwert ) klar auf der Hand, so die Sozialdemokraten.

„Sagt man A und genehmigt einen Reiterhof als Wirtschaftsbetrieb dann muß man auch B sagen und die Möglichkeiten zur sicheren und geordneten Betriebsführung seitens des Kreises schaffen“, argumentiert Frank Hasselbach.
Die Genossen wollen hier am Ball bleiben. „Nicht erst ein schwerer Unfall darf die Beteiligten zum Umdenken zwingen“, so Manfred Koch. Insgesamt war es ein beeindruckender informativer Nachmittag für alle Teilnehmer die noch eine Reiterhof Führung genießen konnten.

 
 

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